Spinnmilben (Rote Spinne) & Thripse (Fransenflügler)
Silbrig-helle Sprenkel auf Monstera oder Zitruspflanzen im Winter? Trockene Heizungsluft löst eine Explosion von Spinnmilben und Thripsen aus. So helfen Luftfeuchte, Rapsöl und Raubmilben.
Sobald im Herbst die Heizung aufgedreht wird und die Luftfeuchtigkeit im Wohnzimmer unter 45 % fällt, schlägt die Stunde zweier winziger Pflanzensauger:
1. Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae): Nur 0,5 mm gross, sitzt auf der Blattunterseite, sticht einzelne Pflanzenzellen an (feine gelbliche Punkte) und überzieht die Triebspitzen bei starkem Befall mit hauchfeinen Spinnfäden.
2. Thripse / Fransenflügler (Thysanoptera): 1–2 mm kleine, längliche schwarze oder gelbliche Stäbchen-Insekten. Sie hinterlassen typische silbrig-metallisch schimmernde Saugflecken mit winzigen schwarzen Kottröpfchen.
Das 3-Stufen-Rettungsprogramm für Zimmerpflanzen:
• Pflanze in der Badewanne gründlich (auch Blattunterseiten!) mit lauwarmem Wasser abbrausen.
• Blattglanz-/Rapsöl-Emulsion oder Neemöl sprühen (erstickt Eier) ODER biologische Raubmilben-Tütchen (Amblyseius californicus / cucumeris) direkt in die Pflanze hängen, welche die Schädlinge bis in die jüngste Blattfalte aufspüren.